Die erdwissenschaftlichen Sammlungen

Die erdwissenschaftlichen Sammlungen der inatura beherbergen derzeit rund

  • 25.500 Fossilien
  • 2.000 Mineralien
  • 1.500 Gesteinsproben

Der Kern der Fossiliensammlung stammt von Museumsgründer Siegfried Fussenegger. Der Großteil dieser Belege wurde in den 1920er- und frühen 1930er-Jahren in Basel und Berlin von Ernst Baumberger, Otto Seitz und Walter Biese wissenschaftlich bearbeitet. Signifikanten Zuwachs erhielt die Sammlung Ende der 1950er-Jahre durch die Bestände des Vorarlberger Landesmuseums. Sie wurden in erster Linie von Josef Blumrich gesammelt, einige Stücke stammen jedoch aus der Gründungszeit des Museums und wenige lassen sich z.B. auf John Sholto Douglass zurückführen. In jüngerer Zeit kam Belegmaterial zu Dissertationen (z.B. Georg Wyssling), aus Privatsammlungen (Klaus von Kreutziger, Joe Vincenz, Rudolf Gabriel) sowie aus eigenen Aufsammlungen hinzu.

Die Mineraliensammlung besteht vorwiegend aus einen Aufsammlungen durch Hans Silbergasser. Mehrere Privatsammlungen (Anton Polz, Wilhelm Klein) sowie Einzelstücke wurden angekauft.

Ein Großteil der Gesteine wurde von Josef Blumrich ursprünglich für das Vorarlberger Landesmuseum gesammelt. Aus den Beständen des ehemaligen Jesuiten-Gymnasiums Stella Matutina stammt eine repräsentative Sammlung von Gesteinsproben aus dem Montafon und Klostertal.

Wissenschaftlich interessante Fossilien und Mineralien nehmen wir gerne entgegen. Wichtig sind für uns Angaben zu Fundort und Funddatum.