Kräutergarten und Brache

Mit der inatura - Erlebnis Naturschau entstand auch der Stadtgarten im Herzen von Dornbirn, die in früheren Zeiten „Gartenstadt Dornbirn“ genannt wurde.
Auf einer Fläche von ca. 20 000m² wurde ein vielfältiger Park geschaffen. Durch umsichtige Planung und Errichtung konnte Altes mit Neuem verbunden werden was durch die harmonische Gesamtheit zur Geltung kommt.

Während im Dornröschenpark besonderes Augenmerk auf den Altbestand der Bäume gelegt wurde, zeigt das Arboretum eine lebende Baumsammlung aus aller Welt. Die vier Reihen stehen jeweils für einen Kontinent und die dort beheimateten Bäume.

 

Kräutergarten

Passend zum typischen Wesen einer Brache, die Vielfalt an angesiedelten Wildkräutern und Heilpflanzen, entstand die Idee, nach Ergänzung durch einen Kräutergarten. Dem Trend der Zeit entsprechend, erklären sich Kräuter- und Naturinteressierte Vereine, Schulen, Gruppen und Einzelpersonen freiwillig bereit, ein solches Projekt zu erstellen und zu pflegen. Ihnen sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Der Kräutergarten, in Verbindung mit der Brache, ist ein Erlebnis für alle Sinne, und lädt seine Besucher zum Beobachten und Innehalten ein. Durch ganzjährigen Zugang können Kräuter und Wildpflanzen in verschiedenen Vegetationsphasen, vom Sprießen und Keimen über die Blattbildung zur Blüten-, Frucht- und Samenbildung, beobachtet werden. Mit prachtvoller Schönheit und zauberhaften Düften, faszinieren Kräuter und Heilpflanzen das ganze Jahr.

Erklärende Erläuterungen über die Pflanzen in unserem Kräutergarten liegen als Merkblätter auf, oder können auf unserer Homepage nachgelesen werden.
Passende Literatur über Kräuter und Heilpflanzen gibt es in verschiedener Ausführung im inatura-Shop zu kaufen

 

Brache

Als besonderes Kleinod des Parks wurde eine sogenannte Brache angelegt. Das ist eine geschotterte, mit groben Steinen und Sand angelegte, aber völlig unbepflanzte Fläche, die der Sukzession der Natur gänzlich überlassen wird. Solche Plätze entwickeln sich im Laufe der Zeit zu wertvollen Inseln für zahlreiche Pflanzen und Tiere. Besonders Ruderalarten sind an diese mageren Standortverhältnisse angepasst und sogar darauf angewiesen. Damit solche Standorte erhalten werden, müssen Teile der Fläche regelmäßig freigelegt werden. Somit können die Samen der kurzlebigen Arten wieder keimen und wachsen.