Sonderausstellung "Wir essen die Welt"

02.08.2018:

Die Sonderausstellung der Caritas Vorarlberg und der inatura lädt alle Interessierten zu einer Weltreise auf den Spuren unserer Lebensmittel ein.

Die inatura Sonderausstellungen sind allgemein eine der wichtigsten Säulen, um das breite Programm der inatura abwechslungsreich und informativ zu gestalten. Das Konzept ging in den vergangenen 15 Jahren voll und ganz auf. So durfte die inatura bereits im Juli 2018 den 1.5 Millionsten Besucher begrüßen. Erstmals wird nun eine Sonderausstellung in Kooperation mit der Caritas Vorarlberg durchgeführt.
„Wir entscheiden jeden Tag aufs Neue, was auf den Teller kommt. Dabei sollten wir täglich daran denken, dass wir mit jeder Mahlzeit die Welt verändern. Ob wir das nun wollen, oder nicht,“ sagt Ruth Swoboda, Direktorin der inatura Erlebnis Naturschau. Genau diesem Gedanken folgend greift die Sonderausstellung „Wir essen die Welt“ folgende Fragen auf:
 Woher kommt unser Essen?
 Woraus besteht unser Essen?
 Wie und von wem wird unser Essen produziert?
 Was bleibt übrig?


 Wie gesund ist unser Essen für uns selbst aber auch für die Umwelt?
„Spätestens dem zweiten Blick bleibt nicht verborgen, dass die Kette der Ursachen für die Lebenssituation vieler Menschen in Afrika nicht am Mittelmeer endet, sondern auch viel zu tun hat mit dem Leben, Wirtschaften und Konsumieren bei uns in Europa,“ führt Walter Schmolly, Direktor der Caritas Vorarlberg weiter aus. „Diese Zusammenhänge beschäftigen die Caritas, weil wir die Folgen in unserer Auslandshilfe tagtäglich erleben. Sie beschäftigen uns sogar von Jahr zu Jahr mehr, weil die Problemlagen größer werden und weil die Zeit drängt.“

Wir wollen Veränderung bewirken
Mit einem Rundreise-Ticket besuchen wir Kinder in fünf Ländern (Ecuador, Brasilien, Äthiopien, Burkina Faso, Bangladesch). Sie erzählen von ihrem Essen und woher es kommt. Wir erfahren, welche für uns wichtigen Produkte aus diesen Ländern stammen, wie und von wem sie produziert wurden und wie gesund sie für uns und unsere Umwelt sind. Wir folgen den Lebensmitteln auf ihrem Weg bis auf unseren Teller. Dabei entdecken wir altes Wissen, das nicht verloren werden darf und begegnen Menschen, die bereits jetzt Alternativen entwickeln und leben.

Lösungsansätze
„Besonders eindrücklich ist die Herangehensweise der Vermittlung,“ führt Peter Schmid, Geschäftsführer der inatura, aus. „Die Ausstellung verzichtet auf die Vermittlung einfacher Rezepte für eine andere Ernährung. Ziel ist es, BesucherInnen dazu anzuregen, die eigenen Essgewohnheiten zu reflektieren und selbst Ansatzpunkte zu suchen.“ Am Ende der Reise wartet eine kleine Überraschung auf die BesucherInnen, die ihnen helfen soll ihre ganz persönlichen Veränderungen anzupacken. Das Team der inatura und der Caritas Vorarlberg freuen sich auf Ihr Kommen.