Auf Tuchfühlung mit Bären, Luchsen & Co

24.03.2017: Volles Haus bei der Eröffnung der neuen Ausstellung in der inatura. Am 23.März 2017 wurde die neue Sonderausstellung in der inatura „Auf leisen Pfoten – Die Raubtiere des Alpenraums“ feierlich eröffnet. Mag. Ruth Swoboda, die Naturwissenschaftliche Direktorin, begrüßte die zahlreich geladenen Gäste und Wildökologe Hubert Schatz vom Land Vorarlberg erklärte allerhand Wissenswertes rund um die Rückkehr der verschiedenen Raubtiere. Konkret geht es um den Wolf, den Bär, den Luchs und die Wildkatze und was diese Tiere ausmacht. Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: „Die neue Ausstellung begeistert wieder zahlreiche kleine und große Besucherinnen und Besucher. Mit rund 107.000 zahlenden Besuchern pro Jahr ist die inatura das besucherstärkste Museum in Vorarlberg“.

Auf leisen Pfoten kehren sie zurück und erobern Stück für Stück wieder den Alpenraum. Bär, Wildkatze, Luchs und Wolf sind wieder auf dem Vormarsch – wenn auch mit Hindernissen. Diesem Thema hat sich die inatura angenommen und gemeinsam mit Kurator und Museumspädagoge Mathias Gort eine beeindruckende Ausstellung auf die Beine gestellt, die die Besiedelung sowie das Raubtier selbst in den Mittelpunkt stellt und auch die kritischen Aspekte beleuchtet. Aus geologischer Sicht liegt Vorarlberg mit den umliegenden Gebieten günstig für eine Besiedelung, allerdings verfügt Vorarlberg über keine großen vom Mensch unbesiedelten Räume, wie im Vergleich zur Ostschweiz oder Italien. „Miteinander Wege finden“, lautet die Devise von Wildökologen Hubert Schatz, der seit Jahren den Tieren mit großer Leidenschaft auf der Spur ist. „Ein Wolfsrudel würde beispielsweise 2000 Kilogramm Fleisch bzw. Knochen pro Jahr zum Überleben benötigen, da sind Konflikte natürlich vorprogrammiert“, betont Hubert Schatz.

„Tatort“ in der inatura
In Kooperation mit der FH können sich die Besucher bei verschiedenen Stationen auf die Fährte der Raubtiere machen. Zum einen kann man versuchen, sich einem Hasen anzuschleichen, Spuren lesen und sogar einen Kriminalfall lösen. Ganz im bekannten Stil diverser Serien, wird in der Ausstellung zur Klärung des Falles „Totes Reh in Lech“ der Sachverhalt auf einer Tafel dargestellt. Opfer, Tathergang und die möglichen Verdächtigen, zwei Wölfe, ein Bär und ein Luchs sind mit Balken über den Augen abgebildet. Der Fall stellt alle kleinen und großen Hobbydedektive vor eine große Herausforderung und sorgt gleichzeitig für viel Begeisterung.

Sonderschau „Auf leisen Pfoten – Die Raubtiere des Alpenraums“
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