inatura Dornbirn

Die wissenschaftlichen Sammlungen

Im Moos- und Flechten-Herbar der inatura - © inatura

  
Als Dokumentationszentrum der Natur Vorarlbergs beherbergt die inatura umfangreiches Belegmaterial. Den Grundstock bilden die Sammlungen des Museumsgründers Siegfried Fussenegger. Ende der 1950er-Jahre wurden diese durch die Sammlungen des Vorarlberger Landesmuseums ergänzt, sodass heute sämtliche musealen naturwissenschaftlichen Belege Vorarlbergs in Dornbirn verwahrt werden. Wichtige Teilsammlungen sind beispielsweise das Herbar von Johann Schwimmer, die Käfersammlung von Dr. Julius Müller oder die Schmetterlingssammlung von Franz Gradl.

Obwohl heute die Dokumentation von Beobachtungsdaten das Sammeln von Belegen weitgehend abgelöst hat, wachsen die Sammlungen ständig. Belegmaterial zu Forschungsprojekten trägt dazu ebenso bei wie Spenden, Ankäufe und eigene Aufsammlungen.

Die Sammlungen stehen Fachleuten für wissenschaftliche Studien zur Verfügung. Belege der inatura sind in zahlreichen Fachpublikationen dokumentiert.  Die paläontologische Sammlung beherbergt - neben etlichen Abbildungsoriginalen - derzeit 11 Holotypen, 13 Syntypen und 41 Paratypen.


Ihre Fragen zu den Sammlungsbeständen beantworten

Schmetterling - © inatura

 
Detailaspekte zu den Sammlungen der inatura (bzw. vormals Vorarlberger Naturschau und Vorarlberger Landesmuseum) werden in folgenden Publikationen diskutiert:

  • Blumrich, J. (1933): Die mineralogisch-geologische Sammlung. - Feierabend. Wochenbeil. Vlbg. Tagblatt, 15/35: 435-438, Bregenz.
  • Brandstetter, C.M. (1995): Käfer-Sammlung Doktor A. Julius Müller gefunden! - Rheticus, 17/1: 27-29.
  • Burgermeister, F. & Kreissl, E. (1968): Insekten: die Schmetterlingssammlungen der Vorarlberger Naturschau. - Montfort Vierteljschr. Gesch. u. Gegenwart Vorarlbergs, 20/1: 69-111.
  • Burmann, K. & Huemer, P. (1984): Die Kleinschmetterlingssammlung von Professor Franz Gradl in der Vorarlberger Naturschau, Dornbirn. Bestandsaufnahme der Belege, sowie Auswertung schriftlicher Aufzeichnungen aus Vorarlberg und Liechtenstein. - Ber. Naturwiss.-Med. Verein Innsbruck, Suppl. 1: 64 S. Innsbruck.
  • Burmann, K. & Huemer, P. (1988): Die Großschmetterlingssammlung von Professor Franz Gradl in der Vorarlberger Naturschau, Dornbirn. - Ber. Naturwiss.-Med. Verein Innsbruck, Suppl. 3, Innsbruck.
  • Falger, F. (1933): Die botanische Abteilung. - Feierabend. Wochenbeil. Vlbg. Tagblatt, 15/35: 438, Bregenz.
  • Friebe, J.G. (1999): Zur paläontologischen Erforschung Vorarlbergs: Die wissenschaftlichen (Auslands-) Kontakte Siegfried Fusseneggers zwischen 1924 und 1939. - in: Lobitzer, H. & Grecula, P. (Hrsg.): Geologie ohne Grenzen. Festschrift 150 Jahre Geologische Bundesanstalt. - Abh. Geol. Bundesanst., 56/1: 159-164, Wien.
  • Friebe, J.G. (2000): Die erdwissenschaftlichen Sammlungen des Vorarlberger Landesmuseums in Bregenz. - Jahrb. Vlbg. Landesmuseumsverein, 2000: 55-65, Bregenz.
    Kratky, H. (1956): Die Herbarien des Vorarlberger Landesmuseums. - Jahrb. Vlbg. Landesmuseumsverein, 1956: 109-123, Bregenz.
  • Niederer, W. (1999): Die Wanzensammlung (Heteroptera, Insecta) der Vorarlberger Naturschau. - forschen und entdecken, 7: 155-168. Dornbirn.
  • Platzgummer, H. (1982): Die Herbare der Vorarlberger Naturschau. - Montfort Vierteljschr. Gesch. u. Gegenwart Vorarlbergs, 34/2: 202 - 203.
  • Schertler, R. (1998): Die Herbarien der Vorarlberger Naturschau. - Rheticus, 20/2: 89-97, Dornbirn.
  • Willi G., Staub, R. & Friebe, J.G. (2000): Das Forschungskonzept der Vorarlberger Naturschau. - Vorarlberger Naturschau - forschen und entdecken, 8: 211-250, Dornbirn.

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Pilze: Naturschönheiten – Speisen - Gifte Das Sammeln von Speisepilzen begeistert immer mehr Naturfreunde. Damit dieses Vergnügen ungetrübt bleibt, sind einige wichtige Punkte zu beachten.
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