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Vom Dornfinger gebissen - Eine authentische Schilderung der Symptome
Frau K., wohnhaft am Dorfrand einer kleinen Ortschaft im Landkreis Karlsruhe (D), wurde in ihrem Schlafzimmer von einer Spinne gebissen. Ihr Mann tötete das Tier und sandte es nach telefonischer Absprache der inatura zur Bestimmung. Es war ein Prachtexemplar eines Ammen-Dornfingers. Die Spinne hatte sich wohl auf der Flucht vor der grossen Hitze in das Haus der Familie K. verirrt. Die authentische Schilderung der Bisssymptome durch Frau K. hat das inatura-Team zutiefst beeindruckt:
"In der Nacht von Sonntag, 23.07.06 auf Montag gegen 1.00 Uhr spürte ich etwas über meinen Rücken krabbeln. Ich lag zu dieser Zeit im Bett im Schlafzimmer. Im Halbschlaf griff ich auf meinen Rücken und wollte den Krabbler wegschlagen. In diesem Moment biß mich etwas in meinen kleinen Finger in der rechten Hand. Es war ein starker, sehr stechender und gleichzeitig brennender Schmerz der unvermindert über viele Stunden andauerte, bis zu meinem Arztbesuch am Montag bzw. bis ca. 3 Stunden nach Einnahme eines Antiallergikums. Mein Finger schwoll innerhalb kürzester Zeit und trotz sofortiger Kühlung, welche den Schmerz verschlimmerte, auf das Doppelte an. In kürzester Zeit waren auch die restlichen Finger und die ganze Hand bis hinauf zum Ellenbogen mit einem ziehenden Schmerz in Mitleidenschaft gezogen. Am Hals schwoll ein dicker Lympfknoten an und ich bekam in kurzen Intervallen Herzrasen. Auch heute bin ich noch wie gerädert und habe heftige Gelenkschmerzen."
"Den Übeltäter konnten mein Mann und ich in einer ausgedehnten Suchaktion von ca. 1 1/2 Stunden finden. Er krabbelte in der Bettdecke herum. Das was nach seiner Tötung noch von ihm übrig war haben wir heute per Post an Sie los geschickt, in einer kleinen Plastikdose gefüllt mit Alkohol. Man kann sie noch recht gut erkennen und mein Mann hat sich das Tier gleich angesehen nachdem er es erwischt hatte. Daraufhin fand er auch im Internet das Bild und den inatura-Bericht über die Spinne."
Die starke lokale Schwellung war bald abgeklungen, geblieben ist ein verhärtetes Knöllchen unter der Haut, das sich zögerlich zurückbildete. In einem weiteren Telefonat mit der inatura, 10 Tage nach dem Biss, erklärte Frau K., dass sie nach wie vor unter Gelenksschmerzen im gesamten rechten Arm litt.
